Jhon Fredy Ardila Burbano, alias „Píldora“, wurde wegen schwerer krimineller Verschwörung und Drogenhandels als Mitglied der Bande „Los Escultores“ zu einer Freiheitsstrafe von 108 Monaten verurteilt. Der dritte spezialisierte Strafrichter von Neiva sah es als erwiesen an, dass er für den Versand von Kokain in Länder wie Australien und Italien verantwortlich war, das in Skulpturen versteckt worden war. Das Urteil umfasst zudem eine Geldstrafe in Höhe von 2.826 gesetzlichen monatlichen Mindestlöhnen.
Jhon Fredy Ardila Burbano, alias „Píldora“, ein Mitglied der Bande „Los Escultores“ in Pitalito, Huila, wurde zu 108 Monaten Haft (9 Jahre) sowie einer Geldstrafe von 4.948.057.530 Pesos wegen schwerer krimineller Verschwörung und Drogenhandels, Herstellung oder Besitzes von Betäubungsmitteln verurteilt.
Der Richter betonte seine Rolle bei der Beschaffung des Kokains, der Beauftragung von Skulpturen zusammen mit dem Alias „Wílliam“ und der Überwachung des Versteckens der Drogen für Lieferungen nach Mexiko, Italien und Australien. Zeugenaussagen der Bandenführer Yhon Fredy Polanco Triana und Lorena Mercedes Lozano Cometa – die bereits im Oktober 2023 zu 7 Jahren und 8 Monaten Haft verurteilt wurden –, Telefonüberwachungen und Beweismittel waren entscheidend für den Prozessverlauf.
Zu den Beschlagnahmungen gehörten am 19. September 2019 eine Ara-Skulptur mit 120 Gramm Kokain für Sydney, Australien, sowie am 24. Oktober 2019 eine Spinnen-Skulptur mit 37 Gramm für Antwerpen, Italien, beide in Neiva. „Er erhielt Anweisungen bezüglich der Beschaffung von Betäubungsmitteln, der Beauftragung der Skulpturen und der Überwachung der Fertigung...“, so der Richter in der Urteilsbegründung.
Ardila Burbano bestritt umfassende Kenntnisse und behauptete, er habe 2018 im Restaurant des Paares gearbeitet. Der Richter wies diese Darstellung jedoch aufgrund zeitlicher Inkonsistenzen und gegenteiliger Beweise zurück. Die Anführer bestätigten, dass er die Lieferungen koordinierte und den Modus Operandi aus den Jahren 2018 und 2019 kannte.