Die Metro-Jaya-Polizei hat Ayu Puspita und ihren Mitarbeiter als Verdächtige in einem Betrugs- und Veruntreuungsfall bezüglich der Gelder von Hochzeitskunden benannt. Das Geld wurde für persönliche Luxusausgaben wie Auslandsreisen und Hauszahlungen missbraucht, was zu Verlusten von 11,5 Milliarden Rp für 207 Opfer führte.
Jakarta, 13.-14. Dezember 2025 – Der Betrugsfall des Hochzeitsveranstalters (WO) von Ayu Puspita wurde aufgedeckt, nachdem die Metro-Jaya-Polizei zwei Verdächtige benannt hat: Ayu Puspita (APD), die Eigentümerin und Hauptmanagerin von PT Ayu Puspita Sejahtera, und Dimas (DHP), ein Marketing-Mitarbeiter. Beide wurden festgenommen und am 13. Dezember 2025 bei einer Pressekonferenz vorgeführt, in Häftlingskleidung, ohne Aussagen zu machen.
Das WO-Geschäft begann 2016 und wurde 2024 als rechtliche Einheit formalisiert. Die Betrugsmodus umfasste das Angebot günstiger Hochzeitspakete unter Marktniveau, gebündelt mit luxuriösen Einrichtungen wie fantastischen Hochzeitslocations und Bonus-Flitterwochen nach Bali. Der Direktor für Kriminaluntersuchungen der Metro-Jaya-Polizei, Comb. Pol. Iman Imanuddin, erklärte, dass es wie ein Ponzi-System funktionierte, indem Gelder neuer Kunden verwendet wurden, um Verpflichtungen gegenüber früheren zu decken.
"Um die Aktivitäten derer zu decken, die sich zuerst angemeldet haben, weil der Preis günstig war. Dann deckte sie es mit den nächsten Anmeldungen ab," sagte Iman. Die Ermittlungen ergaben, dass Einlagen von Hunderten angehender Bräute für Ayus persönliche Zwecke umgeleitet wurden. "Sowohl für die Zahlung von Hausinstallments, dann für Auslandsurlaubsaktivitäten und andere persönliche Interessen," fügte er hinzu.
Die Polizei hat 207 Beschwerden erhalten, bestehend aus 199 Meldungen und 8 Polizeiberichten, mit geschätzten Verlusten von 11,5 Milliarden Rp. Der Fall wird nach den Artikeln 378 und 372 des KUHP wegen Betrugs und Veruntreuung angeklagt, mit weiteren Entwicklungen einschließlich der Nachverfolgung von Vermögenswerten. Ein Post für Opferbeschwerden bleibt für potenzielle weitere Opfer offen.