Maryna Gasienica-Daniel, eine 31-jährige polnische Alpinski-Fahrerin, wird die vierte Familienmitglied sein, das bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo antritt, 70 Jahre nachdem ihre Großtanten und Großonkel dort 1956 teilnahmen. Die Veteranin von drei früheren Olympiazahlungen startet im Riesenslalom am 15. Februar. Sie stammt aus einer Sportfamilie, die in den Wintertraditionen von Zakopane verwurzelt ist.
Im malerischen italienischen Kurort Cortina d'Ampezzo wird die polnische Alpinski-Fahrerin Maryna Gasienica-Daniel bei den Olympischen Winterspielen 2026 Familiengeschichte wachrufen. Als viertes Mitglied ihrer Linie, das in dieser Veranstaltung antritt, folgt sie ihren Großtanten Maria, einer Alpinski-Fahrerin, und Helena, einer Langläuferin, sowie Großonkel Andrzej, einem Skispringer – alle starteten sie bei den Spielen 1956. Dies markiert ein 70-jähriges Intervall seit ihren Auftritten. Gasienica-Daniel, nun 31 Jahre alt und bei ihrer vierten Olympiateilnahme, äußerte ein Gefühl der Kontinuität. „Es fühlt sich an wie ein voller Kreis“, sagte sie. „Ich fühle, dass mein (Groß-)Onkel und Tanten für mich jubeln. Immer wenn ich nach Cortina komme, stelle ich mir vor, dass sie hier sind.“ Ihre jüngste Form stützt die Erwartungen. Sie beendete den Riesenslalom bei der WM des Vorjahres auf dem sechsten Platz und hat in dieser Saison zwei Karrierebestleistungen mit Platz fünf im Weltcup-Riesenslalom erzielt. Bei den Olympischen Spielen in Peking 2022 wurde sie in derselben Disziplin Achte. Sie ist für den Riesenslalom am 15. Februar vorgesehen. Das athletische Erbe der Familie reicht weiter. Großonkel Jozef nahm an der Nordischen Kombination bei den Spielen in Grenoble 1968 teil, während ihre Schwester Agnieszka bei den Olympischen Spielen in Vancouver 2010 in alpinen Disziplinen antrat. Aus Zakopane stammend, einem Zentrum für Wintersports in Polen, schreibt Gasienica-Daniel ihren Weg der lokalen Kultur zu. „Wir kommen aus Zakopane. Es ist ein Winterort und es gibt nicht viel anderes zu tun als Sport“, bemerkte sie. „Es war unser Schicksal, eine Sportfamilie zu sein.“ Diese persönliche Erzählung unterstreicht das anhaltende Erbe olympischer Teilnahmen über Generationen im Alpinski.