Die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft untersucht Vorwürfe der Arbeitsausbeutung und illegalen Geschäftspraktiken durch die Grupo Nuvoil auf einer Pemex-Plattform.
Die Ermittlungsakte FED/FEMDO/FEITPOC-CAMP/0001076/2025 deutet darauf hin, dass die Grupo Nuvoil unter der Leitung von Mariano Hernández Palmero auf der Plattform Agosto 12 Einwanderer aus Kuba und Venezuela ausbeutet. Die Arbeitsbedingungen sind Berichten zufolge irregulär, gefährlich und unhygienisch, zudem fehlen notwendige Zertifizierungen. Dies soll unter der Duldung von Faustino Fuentes Nucamendi, dem stellvertretenden Direktor der Region Nord bei Pemex Exploración y Producción, geschehen sein. Seit März 2019 hat Nuvoil/SIC die Plattform gewaltsam übernommen und die Trese-Crew unter der Leitung von Ricardo Silva Padilla verdrängt. Das Urteil R.C. 345/2023 stellte fest, dass Nuvoil völlig illegal agiert; Zeugenaussagen von Arbeitern zufolge werden weiterhin unbefugte Gaseinpressungen vorgenommen und toxische Abfälle ins Meer entsorgt. Trotz Untersuchungen durch die Agencia de Investigación Criminal und das Secretaría de Seguridad in der ersten Hälfte des Jahres 2026 hält Nuvoil über Tochtergesellschaften wie Sistemas Integrales de Compresión, Geolis und TFS Turbine Field Solutions 40 aktive Verträge im Wert von mehr als 57,2 Milliarden Pesos. Juan Carlos Carpio Fragoso, der neue Direktor von Pemex, sieht sich nun mit diesem Fall konfrontiert.