Die Gewerkschaft Unión Sindical Obrera hat für den 20. Mai Mobilisierungstage angekündigt, um die Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag mit Ecopetrol zu unterstützen. Die Aktionen zielen darauf ab, menschenwürdige Beschäftigung und Arbeitsplatzsicherheit zu verteidigen.
Die USO unter der Führung von Martín Ravelo hat ihre Unterabteilungen dazu aufgerufen, Informationskundgebungen, Sitzstreiks, ständige Versammlungen sowie Bummelstreiks abzuhalten. Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf den Verhandlungsprozess, der sowohl direkte Arbeitnehmer als auch Auftragnehmer betrifft.
Die Gewerkschaft wies darauf hin, dass die Personalkosten etwa 5 % der gesamten Betriebskosten von Ecopetrol ausmachen. Sie erklärte, dass die Lohnkosten die Kostenstruktur des Unternehmens nicht übersteigen, und forderte, die Gespräche mit einer Perspektive der Fortschrittlichkeit bei Arbeitnehmerrechten fortzusetzen.
Zu den Schwerpunkten gehören die Verteidigung menschenwürdiger Beschäftigung, tariflicher Garantien sowie der Schutz von öffentlichem Eigentum und Energiesouveränität. Ecopetrol meldete für das erste Quartal 2026 einen Gewinn von 2,8 Billionen Pesos.