Die Proteas aus Südafrika starten ihre Kampagne bei der T20-Weltmeisterschaft 2026 gegen Kanada am 9. Februar und wollen unter dem neuen Trainer Shukri Conrad Schwung aufbauen. Trotz einer kürzlichen Warm-up-Niederlage gegen Indien behält das Team Schlüsselspieler aus ihrem Finaleinzug 2024. Conrad äußert Begeisterung für seine erste Limited-Overs-WM.
Die Proteas treffen auf Kanada im Auftaktspiel der T20-Weltmeisterschaft 2026 am Montag, den 9. Februar, um 15:30 Uhr südafrikanischer Zeit. Von Indien und Sri Lanka ausgetragen vom 7. Februar bis 8. März, markiert das Turnier einen Neuanfang für Südafrika nach der herzzerreißenden Sieben-Runs-Niederlage gegen Indien im Finale 2024. In jenem Match brauchten die Proteas noch 30 Runs von 30 Bällen, scheiterten aber an Indiens Death-Bowling unter Führung von Jasprit Bumrah. Shukri Conrad, der Rob Walter als Cheftrainer ablöste, führt das Team erstmals in allen Formaten bei einer Limited-Overs-WM. Zuvor hatte Conrad Südafrika zum Sieg im Finale der World Test Championship 2025 gegen Australien geführt. „Ich bin wie ein Kind im Süßigkeitenladen [vor der WM]. Das ist meine erste WM“, sagte Conrad. Er betonte die Notwendigkeit von Konstanz: „Jedes Spiel ist quasi ein Muss-Sieg... Wir müssen alle clutch Moments gewinnen.“ Der Kader umfasst Stars aus 2024 wie die Batsmen Quinton de Kock und Aiden Markram sowie die Bowler Kagiso Rabada, Anrich Nortje und Keshav Maharaj. Gruppe D enthält außerdem Neuseeland, Afghanistan und die Vereinigten Arabischen Emirate. De Kock, frisch nach 115 Runs gegen Westindien im Januar, betonte Anpassungsfähigkeit: „Am wichtigsten ist es, so anpassungsfähig wie möglich zu sein.“ Ein Sieg gegen Kanada bei ihrer zweiten WM-Teilnahme könnte das Vertrauen vor härteren Spielen stärken. Bei erwarteten spin-freundlichen Pitches wird Südafrikas starke Seam-Attacke auf Batting-Tiefe angewiesen sein.