Die Initiative Proyecta Chile 2050, an der zwei Jahre lang mehr als 2.000 Experten beteiligt waren, begann am Freitag mit ihrer Umsetzungsphase, die sich darauf konzentriert, Vorschläge bis 2050 in öffentliche Strategien und konkrete Projekte umzuwandeln. Sie wird von politischen, akademischen und wirtschaftlichen Institutionen unterstützt. Die Führungskräfte betonten die Bedeutung einer langfristigen Vision für die nationale Entwicklung.
Die Fundación Encuentros del Futuro hat in Zusammenarbeit mit dem Senat, der Abgeordnetenkammer, dem Cruch, der Academia Chilena de Ciencias, der Sofofa, der CPC und dem Congreso Futuro das Projekt Proyecta Chile 2050 vorangetrieben. Über zwei Jahre hinweg befassten sich mehr als 2.000 Experten in 20 thematischen Arbeitsgruppen mit Bereichen wie Gesundheit, Energie, künstliche Intelligenz, Wirtschaft und Demokratie. Die Vorschläge wurden der Legislative vorgelegt und gehen nun in die institutionelle Umsetzung über. Guido Girardi, geschäftsführender Vizepräsident der Fundación Encuentros del Futuro, hob den breiten Konsens hervor: „Dieses Dokument fasst die Arbeit von mehr als 2.000 Menschen zusammen [...] die etwas auf den Weg brachten, das unmöglich erschien: ein konsensfähiges Länderprojekt für Chile zu entwerfen“. Die Senatspräsidentin Paulina Núñez mahnte zur Umsetzung: „Es liegt nun an uns, dies in die Tat umzusetzen“. Der Präsident der Abgeordnetenkammer, Jorge Alessandri, lobte den Fokus auf das Jahr 2050: „Mehr als 2.000 Fachleute laden uns ein, den Blick zu heben [...] und zwar bis 2050“. Der Unterstaatssekretär für Wissenschaft, Rafael Araos, setzte sich für eine wissensbasierte Wirtschaft ein. Der Gouverneur der Metropolregion, Claudio Orrego, betonte die Notwendigkeit von Strategien, die über Wahlzyklen hinausgehen. Die Rektoren Osvaldo Corrales und Lucas Palacios sowie die Sofofa-Präsidentin Rosario Navarro unterstrichen die Bedeutung von Forschung, Zukunftsprojektion und der Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor.