Staatsunternehmen schließen zunehmend Joint Ventures mit Landesregierungen, um anhaltende Herausforderungen bei der Landakquise für große Solarstromprojekte zu bewältigen. Die Bundesstaaten nehmen Eigenkapitalbeteiligungen im Gegenzug für die Bereitstellung von Land für die Entwicklung. NTPC Green Energy Ltd teilte einem parlamentarischen Ausschuss mit, dass dieses Modell Projekte vorantreibt.
Die Landakquise bleibt ein großes Hindernis bei der Entwicklung von Solarstromprojekten in Indien, da es ein Landesfachgebiet ist, das mit Ernährungssicherheit und Naturschutzanforderungen konkurriert. Eingaben an den ständigen parlamentarischen Ausschuss für Energie zeigen, dass solarische Anlagen im Utility-Maßstab 4-7 Acres pro Megawatt benötigen, wobei 1,4-2 Millionen Hektar erforderlich sind, um das volle Potenzial des Landes auszuschöpfen.
Ein Bericht des Rechnungsprüfungshofes (Comptroller and Auditor General) nannte Landunverfügbarkeit oder Verzögerungen als Hauptgrund für das Scheitern der Errichtung der erforderlichen Solarleistung. Das Ministerium für Neue und Erneuerbare Energie informierte den Ausschuss, dass geeignetes Land für Solarprojekte oft mit landwirtschaftlich produktiven oder ökologisch sensiblen Gebieten überlappt, was durch fragmentierten Besitz und rechtliche Probleme bei Entschädigungen und Abgaben verschärft wird.
Um dies zu lösen, haben mindestens drei Staatsunternehmen – NTPC Green Energy Ltd (NGEL), National Hydroelectric Power Corporation (NHPC) und Satluj Jal Vidyut Nigam (SJVN) – landesspezifische Joint Ventures initiiert. NGEL erklärte: „Im Modell, das wir entwickelt haben, sind wir durch die Bildung eines Joint Ventures mit der Landesregierung vorangekommen.“ Diese Ventures existieren in Bundesstaaten wie Rajasthan, Andhra Pradesh, Madhya Pradesh, Maharashtra und Chhattisgarh, wo die Staaten 26 bis 49 Prozent Eigenkapital halten und Land bereitstellen.
Ein hochrangiger Beamter bemerkte: „Wir bringen die Projektkenntnisse und die Investitionen, während der Bundesstaat das Land stellt. Da Land ein Landesfachgebiet ist, ermöglicht die Zusammenarbeit die Monetarisierung von Land, das jahrelang ungenutzt lag.“ SJVN hob hervor, dass die Sicherung großer zusammenhängender Flächen in der Nähe von Netzanschlüssen zu Verzögerungen führt, wobei der Zugang zum Inter-State Transmission System oft über 2027 hinaus verschoben wird.
Das Ministerium bezeichnete die Identifizierung staatlichen Landes durch die Bundesstaaten als einfachste Lösung und drängte sie, solche Flächen oder geeignetes privates Land auszumachen. Der Ausschuss empfahl einen Single-Window-Clearance-Mechanismus, der zentrale und landesbezogene Stakeholder vereint, um Landfragen zeitnah zu klären.