Bei einer nationalen Konferenz in Rajasthan forderten Experten faire und inklusive Märkte, um die Sicherheit kleiner Landwirte und lokale Ernährungssysteme zu stärken. Die Veranstaltung hob ökologische Landwirtschaft und politische Bedürfnisse inmitten klimatischer Herausforderungen hervor. Die Diskussionen umfassten Stakeholder aus acht Bundesstaaten mit Fokus auf resiliente Wertschöpfungsketten.
Die zweitägige nationale Konferenz mit dem Titel 'Transformation von Ernährungssystemen: Von ökologischen Höfen zu fairen Märkten' fand am Wochenende in Banswara, Rajasthan, statt. Organisiert von der lokalen Freiwilligengruppe Vaagdhara in Partnerschaft mit der deutschen Welthungerhilfe und dem Centre for World Solidarity, brachte sie Forscher, Politiker und Praktiker aus Rajasthan, Madhya Pradesh, Punjab, Haryana, Odisha, Jharkhand, Westbengalen und Uttarakhand zusammen.
Die Teilnehmer sprachen drängende Probleme wie klimabedingte Ernteverluste, Einkommensschwankungen, steigende Produktionskosten und Marktzugangsbarrieren an. Sie betonten die Bedeutung eines ermächtigenden Politikrahmens zur Förderung resilienter Ernährungswertschöpfungsketten und Marktsysteme, mit besonderem Fokus auf ökologische Landwirtschaftspraktiken in Rajasthan.
Vaagdhara-Sekretär Jayesh Joshi betonte die Wiederherstellung unabhängiger Systeme für 'Markt-Swaraj' oder Selbstversorgung kleiner Landwirte, die nicht mechanisiert werden können. 'Es gibt keine Notwendigkeit für externe Zertifizierungen. Bauern können eine direkte Beziehung zu den Verbrauchern aufbauen', sagte er.
Wasserschützer Laxman Singh setzte sich für die Erhaltung traditionellen Dorfwissens für effiziente Bewässerung ein. Sapna Narula, Direktorin des National Institute of Agricultural Marketing, wies auf Geschlechterungleichheit als zentrale Herausforderung in der Ernährungswertschöpfungskette hin, die dringend Aufmerksamkeit erfordert.
Über 40 Farmer-Produzenten-Organisationen und kleine Unternehmen präsentierten organische und natürliche Produkte auf einer Ausstellung und zeigten die wirtschaftliche Machbarkeit nachhaltiger Landwirtschaft. Sitzungen untersuchten zukünftige Markttrends, Chancen und Politikk dialogues, um kleinbauerfreundliche Märkte zu schaffen, ökologische Wertschöpfungsketten zu stärken und Verbindungen für diese Gruppen zu verbessern. Sprecher merkten an, dass der Einstieg großer Agrarakteure die Nachfrage nach lokalen Ernährungssystemen umgestalten könnte.