Die Föderation Brasil da Esperança, bestehend aus PT, PV und PCdoB, hat beim Obersten Wahlgericht (TSE) Beschwerde gegen Senator Flávio Bolsonaro und weitere Abgeordnete wegen Äußerungen zu elektronischen Wahlmaschinen eingereicht.
Die Klage wurde am Mittwoch, dem 22. Juli 2026, eingereicht, nachdem Flávio Bolsonaro am Dienstag bei einer Veranstaltung für Diplomaten in Brasília erklärt hatte, die brasilianischen Wahlmaschinen stammten von dem venezolanischen Unternehmen Smartmatic.
Der Antrag sieht eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Reais pro Veröffentlichung für Flávio, die Abgeordneten Julia Zanatta und Gustavo Gayer sowie den ehemaligen Abgeordneten Eduardo Bolsonaro vor. Zudem wird die Löschung von Inhalten gefordert sowie Maßnahmen von Plattformen wie Instagram, Facebook und X, um die Verbreitung von Behauptungen über Verbindungen zwischen Smartmatic und brasilianischen Maschinen zu unterbinden.
Die Föderation bezeichnet die Aussagen als eine koordinierte Desinformationskampagne. In einer Wahlkampfmitteilung bestritt Flávio, das brasilianische Wahlsystem infrage gestellt zu haben.