Der brasilianische Generalstaatsanwalt Paulo Gonet erklärte, dass die PGR Deepfakes und die Einmischung krimineller Gruppierungen bei den Wahlen 2026 als Priorität behandeln und bei Unregelmäßigkeiten sofort eingreifen werde.
Paulo Gonet äußerte sich am Mittwoch in einem Interview mit EsferaCast. Er betonte, dass jegliche Anzeichen von Deepfakes schnelle Reaktionen der Generalstaatsanwaltschaft und des Obersten Wahlgerichts erfordern würden. Gonet erwähnte zudem Berichte über Kandidaten, die in von kriminellen Organisationen kontrollierten Gebieten an der Wahlkampfführung gehindert wurden. Er bezeichnete solche Praktiken als Missbrauch politischer und wirtschaftlicher Macht. Die Äußerungen folgen auf die Entscheidung der US-Regierung vom 5. Juni, brasilianische kriminelle Gruppierungen als terroristische Vereinigungen einzustufen. Gonet sagte, dieser Schritt könne die Zusammenarbeit zwischen den brasilianischen Institutionen weiter fördern.