Ein Priester in Västra Götaland, der als "Punk-Priester" bezeichnet wird, hat sich nach einer Beschwerde beim parlamentarischen Ombudsmann (JO) gegen die Gemeinde durchgesetzt. Der Priester wurde von der Diözese nach einer anonymen Beschwerde über Punkmusik und Starkbier in einem Gemeindehaus verwarnt, aber JO kritisiert die Weiterleitung des Hinweises durch die Gemeinde.
Ein Priester und sein Kollege wurden von der Diözese verwarnt, nachdem im vergangenen Herbst in einem Gemeindehaus in Västra Götaland eine Versammlung stattgefunden hatte. Eine Privatperson beschwerte sich anonym bei der Gemeinde, dass die Musik einer lokalen Punkband bis in die Kirche zu hören war und Starkbier ausgeschenkt wurde. Die Gemeinde leitete den Hinweis an die Diözese weiter, was zu der Verwarnung führte. Der Priester zeigte daraufhin die Gemeinde beim parlamentarischen Ombudsmann (JO) wegen unzulässiger Amtsausübung an. Laut Göteborgs-Posten (GP) kritisiert JO nun die Gemeinde dafür. Es fühlt sich so ungewöhnlich an, gegen eine Gemeinde zu gewinnen. Es ist fantastisch", so der Pfarrer gegenüber GP. Er fühlt sich erleichtert und will am Abend mit einem Bier feiern. Der Sicherheitschef der Gemeinde hat zuvor erklärt, dass man bereit sei, die Routinen zu ändern, falls dies notwendig sei.