Staatsminister Mu'az Tebebate Diacon Daniel Kibret erklärte, dass die Leiter religiöser Institutionen das äthiopische Gesetz achten müssen. Er äußerte sich dazu auf einem Forum zum Thema „Religiöse Institutionen für Frieden und Koexistenz“ mit Vertretern verschiedener Glaubensrichtungen. Während die meisten religiöse Inhalte fördern, stacheln einige mit böswilliger Absicht andere auf.
Auf dem Forum sagte Staatsminister Mu'az Tebebate Diacon Daniel Kibret, dass die Leiter religiöser Institutionen ihre Inhalte mit der Proklamation Nr. 1238/2013 über religiöse Koexistenz in Einklang bringen müssen. Er bezeichnete Glaubenseinrichtungen als Brücken, merkte jedoch an, dass die meisten zwar auf religiöser Basis arbeiten, einige wenige jedoch mit böser Absicht Spaltungen schüren. Sie seien dazu verpflichtet, die Gesetze ihres Landes zu achten, fügte er hinzu. Friedensminister Mohammed Idris bestätigte die führende Rolle der religiösen Institutionen. Gemäß der Verfassung falle Religion nicht in den staatlichen Aufgabenbereich, erklärte er. Kommunikationsminister Desta Tesfahu Gobazay forderte sie dazu auf, gesellschaftliche Themen über den Glauben hinaus hervorzuheben. Der Minister bezeichnete Gremien für religiöse Koexistenz als einen Gewinn für den öffentlichen Zusammenhalt und Frieden. Ihre Fehler untergrüben die langjährigen Fundamente der Einheit, warnte er.