Eine Gruppe von etwa 30 Freiwasserschwimmern absolvierte eine 11 km lange Überquerung von Robben Island zur Granger Bay in Kapstadt, um gefährdete Meeresschildkröten zu unterstützen. Die Veranstaltung brachte über 600.000 Rand für das Turtle Conservation Centre der Two Oceans Aquarium Foundation ein und übertraf damit das ursprüngliche Ziel von 250.000 Rand. Die Organisatoren wiesen auf die Herausforderungen hin, mit denen Schildkröten konfrontiert sind, darunter Prädation und Plastikverschmutzung.
Rund 30 Schwimmer trotzten am 25. April den kalten Gewässern bei einer 11 km langen Freiwasserüberquerung von Robben Island zur Granger Bay. Die Herausforderung unterstützte das Turtle Conservation Centre der Two Oceans Aquarium Foundation, das gestrandete Schildkröten entlang der südafrikanischen Küste rettet und rehabilitiert. Die Granger Bay wird die erweiterten Einrichtungen des Zentrums beherbergen.
Ann Lamont, Vorstandsvorsitzende der Stiftung und Sprecherin der Veranstaltung, sagte: „Wir betreiben ein Meeresschildkrötenschutzzentrum bei der Two Oceans Aquarium Foundation. Schildkröten sind die widerstandsfähigsten Tiere... Wir haben Spenden für hundert Schildkrötenzentren gesammelt, die hier in der Granger Bay gebaut werden sollen, und wir waren zu 30. in allen Größen und Formen, es war großartig.“
Die gesammelten Gelder überstiegen 600.000 Rand und übertrafen damit das Ziel von 250.000 Rand. Ein Teilnehmer beschrieb ein Solo-Schwimmen ohne Neoprenanzug und bemerkte: „Ich schwimme dieses Kaltwasserschwimmen nun seit etwa 12 Jahren, seit 2014, und heute haben wir es für die Schildkröten getan.“ Trotz des kühlen Wetters säumten Unterstützer das Ufer, um die Schwimmer anzufeuern.
Laut den Organisatoren stranden Schildkröten häufig nach Raubtierangriffen oder durch das Verschlucken von Plastikmüll im Meer. Die Öffentlichkeit ist dazu aufgerufen, mehr über die Schutzbemühungen zu erfahren und einen Beitrag zu leisten.