Santa Marta ist die erste kolumbianische Hauptstadt, die aufgrund des El-Niño-Phänomens den öffentlichen Notstand ausgerufen hat, um auf die Klimakrise zu reagieren.
Die Maßnahme wurde vom Distriktrat für Katastrophenrisikomanagement in einer außerordentlichen Sitzung verabschiedet. Sie ermöglicht den Einsatz außergewöhnlicher Verwaltungs- und Haushaltsinstrumente, um schnell auf Notfälle reagieren zu können.
Die Behörden meldeten Höchsttemperaturen von 37,2 Grad Celsius, was fast vier Grad über dem historischen Durchschnitt liegt. Die gefühlte Temperatur lag zeitweise bei über 45 Grad.
Darío Linero, Direktor des Distriktbüros für Risikomanagement, erklärte, dass die Entscheidung darauf abziele, sinkende Wasserreserven sowie erhöhte Risiken wie Wasserknappheit, Waldbrände und Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit frühzeitig anzugehen.