Santa Marta ruft wegen El Niño den öffentlichen Notstand aus

Santa Marta ist die erste kolumbianische Hauptstadt, die aufgrund des El-Niño-Phänomens den öffentlichen Notstand ausgerufen hat, um auf die Klimakrise zu reagieren.

Die Maßnahme wurde vom Distriktrat für Katastrophenrisikomanagement in einer außerordentlichen Sitzung verabschiedet. Sie ermöglicht den Einsatz außergewöhnlicher Verwaltungs- und Haushaltsinstrumente, um schnell auf Notfälle reagieren zu können.

Die Behörden meldeten Höchsttemperaturen von 37,2 Grad Celsius, was fast vier Grad über dem historischen Durchschnitt liegt. Die gefühlte Temperatur lag zeitweise bei über 45 Grad.

Darío Linero, Direktor des Distriktbüros für Risikomanagement, erklärte, dass die Entscheidung darauf abziele, sinkende Wasserreserven sowie erhöhte Risiken wie Wasserknappheit, Waldbrände und Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit frühzeitig anzugehen.

Verwandte Artikel

Colombian officials presenting energy roadmap for El Niño preparedness with maps and infrastructure visuals
Bild generiert von KI

Kolumbien aktiviert Fahrplan mit 50 Maßnahmen gegen El Niño

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Das Ministerium für Bergbau und Energie hat eine Strategie mit 50 Maßnahmen vorgestellt, um das Energiesystem im Vorfeld des für die zweite Jahreshälfte 2026 erwarteten El-Niño-Phänomens zu stärken.

Die Procuraduría General de la Nación Kolumbiens hat das Rundschreiben 001 von 2026 veröffentlicht, das öffentliche Einrichtungen anweist, dringende Maßnahmen gegen das für Ende 2026 erwartete El-Niño-Phänomen zu ergreifen. Die Richtlinie warnt vor disziplinarischen Sanktionen bei Nichteinhaltung und unterstreicht die Notwendigkeit von Vorbereitungen auf Wasserknappheit, Energieprobleme und Brände. Regionen wie Huila sind besonders gefährdet.

Von KI berichtet

Das Wohnungsbauministerium hat lokale Behörden und Dienstleister dazu aufgerufen, im Hinblick auf das wahrscheinliche Eintreffen des El-Niño-Phänomens in der zweiten Jahreshälfte Notfallmaßnahmen vorzubereiten.

Das kolumbianische Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung hat ein Maßnahmenpaket in Höhe von 146 Milliarden Pesos angekündigt, um den Agrarsektor auf ein mögliches Eintreffen von El Niño vorzubereiten.

Von KI berichtet

El Niño conditions are now present in the tropical Pacific, with an 80 percent probability of developing into a full-blown event persisting until early 2027, the state weather bureau said.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen