Das kolumbianische Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung hat ein Maßnahmenpaket in Höhe von 146 Milliarden Pesos angekündigt, um den Agrarsektor auf ein mögliches Eintreffen von El Niño vorzubereiten.
Die Strategie umfasst das Faia-Mitigation-Programm mit einer Investition von 110 Milliarden Pesos, das 421 Gemeinden abdeckt. Dieser Fonds soll kleinen und mittleren Produzenten einen subventionierten Zugang zu Düngemitteln und anderen Betriebsmitteln erleichtern.
Weitere 36 Milliarden Pesos werden für die Förderung von biologischen Betriebsmitteln, Bodenverbesserern und organischen Düngern bereitgestellt. Zudem wird die Regierung in der Karibikregion 10.000 Lösungen zur Regenwassernutzung und landwirtschaftlichen Bewässerung einführen.
Ministerin Martha Carvajalino erklärte, die Maßnahmen seien mit agroklimatischen Gesprächsrunden abgestimmt worden. „Wir haben unsere Minderungsmaßnahmen mit allen agroklimatischen Gremien abgestimmt, um Regenwasser zu sammeln, die Bodenvegetation wiederherzustellen und uns darauf vorzubereiten, die Auswirkungen von El Niño zu verringern“, betonte sie.
Berichte von Ideam, Dimar und Ungrd deuten auf neutrale Bedingungen der El Niño-Southern Oscillation hin, wobei es klare Anzeichen für einen Übergang zu diesem Phänomen in der zweiten Jahreshälfte 2026 und den ersten Monaten des Jahres 2027 gibt.