Jorge Henao, Geschäftsführer von Transportadora de Gas de Colombia (TGI), warnte vor der Notwendigkeit, die Energiequellen im Vorfeld des bevorstehenden El-Niño-Phänomens zu diversifizieren. Auf dem Congreso de Naturgas 2026 betonte er die regionale Integration mit Peru als eine entscheidende Option. Henao hob dabei das Gas aus Camisea als kosteneffiziente Alternative hervor.
Jorge Henao, Geschäftsführer von TGI, äußerte sich während des Congreso de Naturgas 2026 und forderte Kolumbien dazu auf, sich auf die Auswirkungen von El Niño auf den Energiesektor vorzubereiten.
"Wir müssen uns auf das El-Niño-Phänomen vorbereiten und nach verschiedenen Versorgungsquellen suchen", erklärte Henao. Er erläuterte, dass solche Ereignisse die Versorgung belasten, insbesondere durch die geringere Wasserverfügbarkeit, die sich auf die Stromerzeugung aus Wasserkraft auswirkt.
Henao bezeichnete Peru als strategischen Partner und verwies auf das Gasfeld Camisea, das seit über 20 Jahren Gas exportiert. "Peruanisches Gas ist das günstigste Exportgas in der Region", sagte er und verwies auf einen Preis von 6 Dollar pro Million BTU in Melchorita für Flüssigerdgas.
Peruanisches Gas könnte Kolumbien nicht nur über Pipelines, sondern auch über Importterminals erreichen. Henao forderte eine Erweiterung der Energiematrix, einschließlich der Einbeziehung von Speicherkapazitäten und erneuerbaren Energien, um die Versorgung der Bürger und Industrien sicherzustellen.