Amazónica LNG hat ein Angebot zur Versorgung des kolumbianischen Marktes mit importiertem Erdgas vorgelegt, mit Schwerpunkt auf der Karibikregion. Das Projekt erfordert eine geschätzte Investition von 150 Mio. US$ und startet im zweiten Quartal 2027. Das Terminal wird eine Kapazität von 150 Millionen Kubikfuß pro Tag haben.
Das landbasierte Regasifizierungsterminal Amazónica LNG hat ein Angebot an alle Marktteilnehmer im kolumbianischen Markt für die Versorgung mit importiertem Erdgas gestartet, mit besonderem Fokus auf die Karibikregion. Dieses Projekt, das eine Investition von etwa 150 Mio. US$ erfordert, wird teilweise von Mitsubishi UFJ Financial Group (Mufg) finanziert und soll ab dem zweiten Quartal 2027 in Betrieb gehen. Das Angebot führt ein wettbewerbsfähiges und transparentes Geschäftsmodell ein, einschließlich Lieferverträgen, Fertigstellung der Detailplanung und Festlegung der Kapitalinvestitionen. Laut dem Unternehmen integriert das Preismodell eine feste Gebühr, um die Exposition gegenüber kurzfristiger Preisschwankung zu reduzieren und eine größere Kostenprognostizierbarkeit zu bieten, einschließlich nationalem Gas. Dies positioniert das Projekt als effiziente Alternative für die wachsende Nachfrage nach Wohn-, Wärme- und Fahrzeuggas. Das Terminal in Puerto de Palermo wird fortschrittliche kryogene Technologie mit zwei Regasifizierungszügen, einem LNG-Tankerlader und einem Dock für Methantransporter einsetzen und eine Kapazität von 150 Millionen Kubikfuß pro Tag erreichen. Das Gas wird hauptsächlich in das Nationale Transportsystem (SNT), betrieben von Promigas in Barranquilla, geliefert, um eine sichere Verteilung zu gewährleisten. Alberto Consuegra, CEO von Amazónica LNG, erklärte: „dieses neue Angebot stellt eine robusteren und flexibleren Lösungsansatz dar, um die wachsende Energiebedarf des Landes und insbesondere der kolumbianischen Karibik zu decken. Es handelt sich um eine langfristige Investition, die die Energieversorgungssicherheit der Karibikregion und des Landes stärkt“. Das Projekt verfügt über Umwelt- und Hafenlizenzen, einen EPC-Vertrag mit spezialisierten Unternehmen, die Beschaffung eines GNL-Moleküls durch eine Allianz mit Vitol und eine abgeschlossene Detailplanung durch Wood. Es wird etwa 400 direkte und indirekte Arbeitsplätze während Bau und Betrieb schaffen und über 100 lokale Lieferanten stärken, wodurch Puerto de Palermo als regionaler Energieknotenpunkt gefestigt wird.