Die kolumbianische nationale Umweltgenehmigungsbehörde (Anla) hat das Öl-Explorationsprojekt VIM-46 von Frontera Energy Colombia in Magangué genehmigt. Das Vorhaben umfasst das Bohren von bis zu 55 Bohrlöchern von maximal 11 Plattformen aus sowie die Installation von Produktionsinfrastruktur. Die Genehmigung ist an strenge Bedingungen zur Einhaltung von Umweltauflagen geknüpft.
Die kolumbianische Behörde Anla hat Frontera Energy Colombia eine Umweltlizenz für das Projekt VIM-46 zur Kohlenwasserstoffexploration in Magangué im Departement Bolívar erteilt. Der Plan beinhaltet das Abteufen von bis zu 55 Explorationsbohrungen unter Nutzung von maximal 11 Plattformen, die jeweils etwa fünf Hektar beanspruchen, sowie die Errichtung von Infrastruktur zur Abwicklung der Produktion. Ziel ist es, das Vorhandensein von Kohlenwasserstoffen durch Produktionstests zu bestätigen und die wirtschaftliche Rentabilität zu bewerten. Vor der Erteilung der Genehmigung prüfte die Anla die Umweltverträglichkeitsstudie sowie die technische und rechtliche Konformität. Das als realisierbar eingestufte Projekt muss unter der fortlaufenden Überwachung durch die Anla Umweltauswirkungen vermeiden, mildern und kontrollieren. Dies folgt auf die Annahme eines Angebots in Höhe von 525 Millionen US-Dollar durch Frontera Energy Anfang März, das Parex Resources für seine kolumbianischen Explorations- und Produktionsanlagen unterbreitet hatte. Parex erklärte, dass durch diesen Deal das größte unabhängige Energieunternehmen Kolumbiens entstehen werde.