Das Ministerkomitee hat die Umweltgenehmigungen für drei Investitionsprojekte im Gesamtwert von 2,828 Milliarden US-Dollar bestätigt, darunter Chiles erste Initiative für grünes Ammoniak im industriellen Maßstab.
Das unter der Leitung des amtierenden Umweltministers José Ignacio Vial stehende Ministerkomitee gab den Einsprüchen für das Volta-Projekt für grünen Wasserstoff und Ammoniak statt, das von Mejillones Ammonia Energy mit einem Investitionsvolumen von 2,5 Milliarden US-Dollar gefördert wird. Der Komplex wird in der Region Antofagasta angesiedelt sein und jährlich bis zu 620.000 Tonnen Ammoniak sowie 110.000 Tonnen Wasserstoff produzieren, wobei die Energieversorgung durch ein 600-MW-Solarpark erfolgt. Energieministerin Ximena Rincón erklärte, dass „Wasserstoff und grünes Ammoniak eine unglaubliche Chance für Chile darstellen“ und betonte die Notwendigkeit, Projekte voranzutreiben, die Arbeitsplätze schaffen. Der Baubeginn der Anlage ist für 2027 geplant, die kommerzielle Produktion soll 2029 beginnen. Das Komitee bestätigte zudem die Genehmigungen für das Immobilienprojekt Urbanya Etapa 1 in Pudahuel mit einem Volumen von 203 Millionen US-Dollar sowie das Bergbauprojekt Ciclón Exploradora in den Regionen Antofagasta und Atacama mit 125 Millionen US-Dollar. Vial hob das Engagement hervor, Umweltverträglichkeitsprüfungen zu beschleunigen und gleichzeitig hohe technische Standards einzuhalten.