Die chilenische FNE sowie Kartellbehörden aus China, Brasilien und Südkorea haben den gemeinsamen Bergbauplan Andina-Los Bronces von Codelco und Anglo American genehmigt. Die im Februar 2025 unterzeichnete Vereinbarung ermöglicht von 2030 bis 2051 eine zusätzliche Förderung von 120.000 Tonnen Feinkupfer pro Jahr. Laut Codelco-Verwaltungsratschef Máximo Pacheco erschließt das Vorhaben ein größeres Potenzial in dem Bergbaugebiet.
Codelco gab am Mittwoch bekannt, dass es die notwendigen wettbewerbsrechtlichen Freigaben erhalten hat, um den gemeinsamen Bergbauplan Andina-Los Bronces umzusetzen, der vor einem Jahr in einem Memorandum dargelegt und im Februar 2025 offiziell mit Anglo American unterzeichnet wurde. Wie die Zeitung La Tercera berichtet, stammen die Genehmigungen von der chilenischen Nationalen Wirtschaftsstaatsanwaltschaft (FNE), der chinesischen Staatsverwaltung für Marktregulierung (SAMR) sowie entsprechenden Behörden in Brasilien und Südkorea. „Die Vereinbarung mit Anglo American wird ein größeres Potenzial im Bezirk Andina-Los Bronces erschließen und über Jahrzehnte hinweg Wert schaffen. Entscheidungen, die wir heute im Bergbau treffen, haben langfristige Auswirkungen, und dieses Projekt zeigt, wie Zusammenarbeit zu mehr Produktion, Effizienz und Wert für unser Land führen kann“, sagte Máximo Pacheco, Vorsitzender des Verwaltungsrats von Codelco. Patricio Hidalgo, CEO von Anglo American in Chile, erklärte: „Der gemeinsame Bergbauplan mit Codelco fördert eine verantwortungsvolle Produktion, etabliert ein effizienteres, wettbewerbsfähigeres und nachhaltigeres Modell und stärkt gleichzeitig Chiles Führungsposition bei kritischen Mineralien für die globale Energiewende.“ Die Initiative wird die Produktion von 2030 bis 2051 jährlich um 120.000 Tonnen Feinkupfer steigern, und das bei niedrigeren Stückkosten ohne größere Neuinvestitionen. Zudem soll ein zusätzlicher Wert vor Steuern von über 5 Milliarden US-Dollar geschaffen werden, der zu gleichen Teilen aufgeteilt wird. Die Unternehmen erarbeiten derzeit den Zeitplan, einschließlich der Umweltgenehmigungsverfahren und der Gründung einer Koordinierungsstelle.