Gericht präzisiert Urteil und erlaubt Collahuasi teilweisen Fortschritt bei 3,2-Milliarden-Dollar-Projekt

Das Zweite Umweltgericht präzisierte am Donnerstag sein Urteil vom 14. Mai, mit dem die Umweltqualifizierungsresolution für das Projekt der Compañía Minera Doña Inés de Collahuasi teilweise annulliert wurde.

Die Klarstellung legt fest, dass sich die Annullierung auf die Entsalzungsanlage sowie Aspekte des menschlichen Lebensumfelds im Zusammenhang mit den klagenden indigenen Gemeinschaften beschränkt. Der Rest der RCA bleibt in Kraft, was es dem Unternehmen ermöglicht, die Arbeiten in Sektoren wie Ductos, Cordillera und den nicht beanstandeten Teilen von Puerto Collahuasi wieder aufzunehmen. Collahuasi teilte mit, dass der Bau und die Erprobung der Entsalzungsanlage seit dem Urteil eingestellt sind und nur minimale Wartungs- und Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden. Das Unternehmen äußerte seine Bereitschaft, die Entscheidung zügig umzusetzen, um die vollständige Projektgenehmigung zu erhalten. Das ursprünglich im Dezember 2021 genehmigte Projekt zielt darauf ab, die Lebensdauer der Mine um 20 Jahre zu verlängern, bei einer Investition von rund 3,2 Milliarden US-Dollar. Anglo American und Glencore, die das Bergbauunternehmen kontrollieren, bekräftigten, dass die Umweltverträglichkeitsprüfung den geltenden Vorschriften entsprach.

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