Justiz-Unterstaatssekretär Luis Silva kündigte an, dass die Regierung über einen Plan B zur Erweiterung des Gefängnisses von Rancagua verfügt, falls das Projekt Santiago 1 weiterhin gerichtlich blockiert bleibt. Parlamentarier aus O’Higgins und der Bürgermeister von Rancagua wiesen die Idee aufgrund mangelnder Absprache zurück.
Unterstaatssekretär Luis Silva erklärte in der TVN-Sendung Estado Nacional, dass die Regierung die Erweiterung von Santiago 1 vor dem Berufungsgericht verteidigen werde. Er fügte hinzu, dass eine Alternative darin bestünde, die Arbeiten am konzessionierten Gefängnis von Rancagua, das an der Umgehungsstraße liegt, voranzutreiben.
„Wir haben einen Plan B und das wäre Rancagua“, sagte Silva. Das Projekt zielt darauf ab, fast 1.200 Plätze im Bereich Pedro Montt zu schaffen, doch das 17. Zivilgericht von Santiago ordnete einen Stopp der Verfahren an.
Abgeordnete der Region O’Higgins stellten den Vorschlag in Frage. Fernando Zamorano bezeichnete ihn sowohl in der Form als auch im Inhalt als „sehr ernst“, während Juan Luis Castro ihn als „Absurdität“ beschrieb. Bürgermeister Raimundo Agliati forderte offizielle Informationen und einen vorherigen Dialog mit der Gemeinde.