Das Ministerium für öffentliche Arbeiten hat am Donnerstag die internationale Ausschreibung für den Bau und Betrieb der neuen Justizvollzugsanstalt Calama veröffentlicht. Das Projekt umfasst ein Budget von 394 Millionen Dollar und eine Kapazität für 1.850 Insassen.
Das Ministerium für öffentliche Arbeiten veröffentlichte am Donnerstag im Amtsblatt die Ausschreibung für die Konzession der neuen Justizvollzugsanstalt Calama. Das Bauvorhaben erstreckt sich über eine Fläche von 71.858 Quadratmetern und wird an der Route B-195 an der Kreuzung zur Route 23 in der Gemeinde Calama errichtet.
Das offiziell veranschlagte Budget beläuft sich auf 8.690.107 UF, was 394 Millionen Dollar ohne Mehrwertsteuer entspricht. Die Einrichtung wird modernste Bauweise, Überwachungstechnik und Wiedereingliederungsdienste integrieren.
Minister Martín Arrau erklärte: „Diese Ausschreibung ist kein isoliertes Vorhaben: Sie ist Teil der konkreten Antwort der Regierung auf den Sicherheitsnotstand, den Chile derzeit erlebt“. Angebote werden am 24. November 2026 entgegengenommen und die wirtschaftliche Öffnung findet am 22. Dezember 2026 statt, beide in Santiago.
Die Ausschreibung ist international; teilnehmen können natürliche oder juristische Personen, ob in- oder ausländisch, die die Anforderungen des Konzessionsgesetzes erfüllen.