Die kolumbianische Handelsministerin Diana Marcela Morales und der venezolanische Minister Coromoto Godoy leiteten in Caracas den Start der Follow-up-Kommission für das Partial Scope Agreement Nr. 28. Ziel der Kommission ist die Beseitigung von Handelsengpässen an den Grenzen, wobei schnellere Grenzübertritte, niedrigere Logistikkosten und harmonisierte gesundheitspolizeiliche und pflanzenschutzrechtliche Anforderungen im Vordergrund stehen.
In Caracas leiteten die kolumbianische Ministerin für Handel, Industrie und Tourismus, Diana Marcela Morales, und der venezolanische Minister für Handel, Industrie und Tourismus, Coromoto Godoy, ein Treffen mit technischen Teams zur Aktivierung der Follow-up-Kommission für das Abkommen Nr. 28 über den teilweisen Geltungsbereich. Ziel dieses Gremiums ist es, den bilateralen Handel zu organisieren und zu erleichtern, indem Engpässe an den Grenzen beseitigt werden, die den Warenfluss beeinträchtigen, insbesondere in der Agrarindustrie, wo Zeiten, Kosten und Zertifizierungen die Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen. Morales erklärte, dass "der Handel zwischen Kolumbien und Venezuela nicht zufällig ist: Es handelt sich um eine Beziehung, die durch eine gemeinsame Geschichte und vor allem durch das Potenzial, sich als komplementäre Wirtschaft zu konsolidieren, gestützt wird", und fügte hinzu, dass der Raum dazu beiträgt, eine sich erholende Handelsbeziehung zu festigen, die klare Regeln und institutionelle Stabilität benötigt. Die Agenda umfasst die produktive Integration mit industriellen Verflechtungen sowie einen mittelfristigen Fahrplan, der Dienstleistungen, institutionelle Zusammenarbeit und Investitionserleichterungen umfasst. Außerdem wurde mit einer technischen Analyse begonnen, um zu ermitteln, welche Produkte Kolumbien von anderen Märkten importiert und ob Venezuela diese wettbewerbsfähig liefern kann. Morales betonte: "Dies sind letztlich die Faktoren, die die Wettbewerbsbedingungen und die Integration der nationalen Wertschöpfung in den Handel zwischen beiden Ländern bestimmen. Deshalb sind sie von zentraler Bedeutung für jeden wirtschaftlichen Integrationsprozess."