Kolumbien meldet einen Handelsüberschuss von 401 Millionen US-Dollar mit Afrika

Auf dem hochrangigen Celac-Afrika-Forum wies die Ministerin für Handel, Industrie und Tourismus, Diana Marcela Morales, auf einen Handelsüberschuss mit Afrika in Höhe von 401 Millionen US-Dollar Ende 2025 hin, was einem Anstieg von 73 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Morales betonte das Potenzial der wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Kontinent und die konkreten Fortschritte in diesem Bereich.

Diana Marcela Morales, Kolumbiens Ministerin für Handel, Industrie und Tourismus, sprach auf dem Celac-Africa High-Level Forum, um die Handelsbeziehungen mit dem afrikanischen Kontinent zu unterstreichen. Sie erklärte, dass Kolumbien Ende 2025 einen Handelsüberschuss von 401 Millionen US-Dollar mit Afrika verzeichnete, was einem Anstieg von 73 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. "Wir treiben konkrete Maßnahmen zur Vertiefung dieser Beziehungen voran", sagte Morales auf der Veranstaltung, an der auch der uruguayische Präsident Yamandú Orsi teilnahm, der zum Celac-Gipfel nach Kolumbien gereist war. Der Bergbau- und Energiesektor stand mit 296,5 Millionen US-Dollar an der Spitze der Exporte, die im vergangenen Jahr 46,6 % der gesamten Lieferungen nach Afrika ausmachten. Zu den aufstrebenden Produkten gehören Kaffee, Bananen und Maschinen. Morales wies darauf hin, dass derzeit über 160 kolumbianische Unternehmen in den Kontinent exportieren, was ein spürbares Wirtschaftswachstum darstellt. "Dies zeigt, dass diese Verbindung über diplomatische Bestrebungen hinausgeht und sich zu einer expandierenden wirtschaftlichen Realität verfestigt", fügte sie hinzu. Zu den wichtigsten Fortschritten gehören die Verhandlungen über eine Absichtserklärung mit Kenia. Seit 2022 hat Kolumbien die Diversifizierung seiner Märkte in Richtung Afrika durch Wirtschaftsdiplomatie und neue Logistikrouten gefördert. Die Ministerin schloss mit der Feststellung, dass das Forum den Beginn einer neuen strategischen Integrationsphase markiert, die auf Handel, Investitionen und gemeinsamer Wertschöpfung basiert und eine komplementäre Wirtschaftsgeografie zwischen Lateinamerika und Afrika schafft.

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