Chinesische Botschaft weist Vorwürfe unfairen Wettbewerbs bei Stahlimporten zurück

Die chinesische Botschaft in Kolumbien hat auf die Entscheidung der Regierung reagiert, einen Zoll von 25 % auf Stahlimporte aus Ländern ohne Freihandelsabkommen zu erheben, und bestritt einen unfairen Wettbewerb mit der heimischen Stahlindustrie. Sie betonte, dass chinesische Produkte von hoher Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen seien und im Jahr 2025 weniger als 0,3 % der Gesamtimporte ausmachten. Zudem warnte die Botschaft, dass Restriktionen die Kosten in anderen Sektoren erhöhen und Arbeitsplätze gefährden könnten.

Die kolumbianische Regierung hat einen Zoll von 25 % auf Stahl- und Metallimporte aus Ländern ohne Freihandelsabkommen erhoben, was eine Reaktion der chinesischen Botschaft nach sich zog. Botschafter Zhu Jingyang erklärte, dass chinesische Produkte nicht in unfairen Wettbewerb mit dem lokalen Stahlsektor treten. „Chinesische Produkte, die qualitativ hochwertig und zu wettbewerbsfähigen Preisen erhältlich sind, stellen eine unverzichtbare und vorteilhafte Ergänzung für Kolumbien dar“, teilte die Botschaft in einer Erklärung vom 26. März 2026 mit. Ihr Vorsprung resultiere aus einem entwickelten industriellen System, fortschrittlicher Technologie und effizientem Produktionsmanagement. Im Jahr 2025 machten Chinas Stahlexporte nach Kolumbien weniger als 0,3 % des gesamten Jahresvolumens aus. Die Botschaft argumentierte, dass eine Einschränkung dieser Importe die Probleme der lokalen Industrie nicht löse, sondern die Kosten für andere Sektoren in die Höhe treibe, Unternehmen und Verbraucher schädige sowie das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung behindere. China unterstütze den regelbasierten multilateralen Handel und schlage eine Kooperation in der Lieferkette vor, um die Wettbewerbsfähigkeit der kolumbianischen Industrie zu stärken. Sie verwies auf die Bedenken des Branchenverbands Camacol, der rechtliche Schritte prüfen könnte, sowie auf die Unterstützung der Zölle durch den Industrieverband Andi zum Schutz der heimischen Wirtschaft. Zudem lud die Botschaft Kolumbianer dazu ein, China zu besuchen, um sich ein eigenes Bild von der Produktqualität zu machen.

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