Minister Edwin Palma erklärte, Kolumbien verfüge über einen Fahrplan, um dem El Niño-Phänomen zu begegnen, ohne die Energiestabilität des Landes zu gefährden.
Edwin Palma, Minister für Bergbau und Energie, erklärte in Medellín, dass das wahrscheinliche El Niño-Phänomen die Energiestabilität nicht beeinträchtigen werde. Der Beamte erläuterte, dass Kolumbien über einen Fahrplan verfüge, der auf Eigenstromerzeugung und energetische Selbstversorgung ausgerichtet ist.
Die nationale Regierung rechnet trotz der Warnungen hinsichtlich der Pegelstände in den Stauseen nicht mit Stromausfällen oder flächendeckenden Rationierungen. Rund 70 % der Stromerzeugung stammen aus Wasserkraftwerken.
Die Behörden arbeiten gemeinsam mit Erzeugerunternehmen und Regulierungsbehörden an 53 Maßnahmen, die regulatorische Schritte, die Überwachung der Stromerzeugung, Energiesparkampagnen und präventive Maßnahmen umfassen. Die Regierung prüft derzeit die Aktivierung von Wärmekraftwerken, um die Wasserreserven zu schonen.