Die Superintendencia de Servicios Públicos hat Energie-, Gas- und Wasserversorgungsunternehmen dazu aufgefordert, umgehend ihre Notfallpläne für das El-Niño-Phänomen zu aktivieren.
Die Behörde hat ein Rundschreiben mit Empfehlungen herausgegeben, um die Wasserversorgung in Krankenhäusern, Schulen und Pflegeheimen zu priorisieren. Zudem wurden Wasserkraftwerke angewiesen, die Pegelstände der Stauseen täglich zu überwachen, und thermische Kraftwerke dazu aufgefordert, ihre Brennstoffversorgung sicherzustellen.
Das IDEAM warnte, dass sich El Niño bis September intensivieren und gegen Jahresende hohe Temperaturen erreichen wird. Superservicios verpflichtete Gasversorger dazu, den Haushaltsverbrauch und die essenzielle Nachfrage zu garantieren.
Die Maßnahme soll das Land auf mögliche lang anhaltende Dürreperioden vorbereiten.