Alberto García von Drummond Energy warnte, dass sich der Energiebedarf Kolumbiens bis 2030 verdoppeln könnte, sofern das Wirtschaftswachstum zwischen 4 % und 5 % des BIP bleibt.
Auf dem Foro de Seguridad Energética y Competitividad wies García auf den globalen Trend zu höherem Energieverbrauch trotz Effizienzsteigerungen hin. Er hob die 33-jährige regulatorische Entwicklung im kolumbianischen Energiesektor hervor, warnte jedoch vor aktuellen Risiken.
Der Manager verwies auf mögliche Belastungen durch das Wetterphänomen El Niño in den kommenden 12 bis 24 Monaten. Zudem wies er auf die verlorene Eigenversorgung bei Erdgas hin, wobei Importe mittlerweile 20 % des Bedarfs decken.
García unterstrich die Schulden von Air-e in Höhe von 2,3 Billionen Pesos und die unzureichende thermische Reserve nach der letzten Auktion für Zuverlässigkeitsentgelte. Er forderte Vereinbarungen zwischen den Akteuren des Sektors, um die zukünftige Versorgung sicherzustellen.