Der Strombedarf in Kolumbien stieg im April 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,07 % auf 7.217,2 Gigawattstunden, wie Daten von XM zeigen.
Der Marktbetreiber XM berichtete, dass der Anstieg hauptsächlich durch die verarbeitende Industrie getrieben wurde, die 843,4 Gigawattstunden nachfragte, ein Plus von 37,9 % gegenüber April 2025. Der Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden trugen mit 747,3 Gigawattstunden ebenfalls dazu bei, was einem Anstieg von 33,6 % im Jahresvergleich entspricht. Nach Regionen verzeichnete Chocó mit 10,59 % das höchste Wachstum. Es folgten Tolima, Huila und Caquetá mit 7,64 % sowie Oriente mit 7,39 %. Die Karibikregion führte den Gesamtverbrauch mit 2.094,26 Gigawattstunden an, gefolgt vom Zentrum mit 1.714,55 Gigawattstunden. Der Verbrauch durch Privathaushalte und kleine Unternehmen wuchs um 5,46 %, während Industrie und Handel um 9 % zulegten. Wochentage verzeichneten mit 4.985,9 Gigawattstunden die höchste Nachfrage.