Die kolumbianischen Behörden berichten von einer 96-prozentigen Wahrscheinlichkeit, dass sich das El-Niño-Phänomen zwischen Dezember 2026 und Februar 2027 verstärken wird, und mahnen zu sofortigen Präventivmaßnahmen.
Das El-Niño-Phänomen hält die kolumbianischen Behörden in Alarmbereitschaft. Offiziellen Angaben zufolge führt es bereits zu Veränderungen wie geringeren Niederschlägen, höheren Temperaturen und einem größeren Risiko für Waldbrände.
Der Minister für Bergbau und Energie, Edwin Palma, hat ein Schreiben an die Regulierungsbehörde für Energie und Gas (CREG) bezüglich Verzögerungen bei der Verabschiedung von Vorschriften gesendet. Im Mai hatte sich die CREG dazu verpflichtet, acht Maßnahmen zu erlassen, doch bis heute wird lediglich eine angewendet, die sich auf die Wartung der Regasifizierungsanlage SPEC bezieht.
Die Behörden empfehlen den Bürgern, den Wasserhahn bei Nichtgebrauch zuzudrehen, die Duschzeit zu verkürzen und Wasserverschwendung zu vermeiden. Zudem forderten sie die Gebietskörperschaften auf, Präventions- und Reaktionspläne zu aktivieren.
Da ein Wald nach einem Brand bis zu 80 Jahre zur Erholung benötigen kann, betonen die Beamten, dass Lagerfeuer, Brandrodungen sowie das Wegwerfen von Zigarettenstummeln in Naturgebieten unbedingt vermieden werden müssen.