Welt Nummer eins Scottie Scheffler hat Begeisterung für die Rückkehr der LIV-Golf-Spieler Brooks Koepka und Patrick Reed zur PGA Tour geäußert und sieht dies als Schritt zur Wiedervereinigung der Top-Talente. Vor dem 2026 WM Phoenix Open hob Scheffler die Vorteile für Wettbewerb, Fans und Sponsoren hervor. Viktor Hovland äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich des Präzedenzfalls für zukünftige Spieler.
Auf einer Pressekonferenz zum 2026 WM Phoenix Open auf der TPC Scottsdale hat Scottie Scheffler, der bestgerankte Golfer, der kürzlich seinen 20. PGA-Tour-Sieg beim American Express holte, starke Unterstützung für die Reintegration von LIV-Golf-Spielern geäußert. Scheffler, der 2022 bei diesem Event seinen ersten PGA-Tour-Titel gewann und seither vier Majors holte, betonte den Wunsch, dass die besten Spieler regelmäßig zusammen antreten. »Wenn man sich viele der Diskussionen anschaut, die wir geführt haben, und sieht, was viele Fans sagen, dann wollen die Leute, dass die besten wieder zusammen spielen«, sagte Scheffler. »Bei großen Spielern wie Brooks oder Patrick Reed, Patrick Reed ist Major-Sieger, und Brooks Koepka hat fünf Majors gewonnen, ist es toll für die TOUR, toll für die Fans und toll für unsere Sponsoren, diese Jungs hier antreten zu sehen.« Scheffler sieht dies als Fortschritt inmitten des »Geräuschs« der letzten Jahre im Golf und hofft, dass es den Weg für weitere Rückkehren ebnet, einschließlich potenziell von Spielern wie Bryson DeChambeau und Jon Rahm. Er erwähnte seine eigene Erholung von einer Handverletzung letzte Saison und scherzte, im Off-Season Metallbesteck vermieden zu haben, um Unfälle zu verhindern. Brooks Koepka, Fünffach-Major-Sieger, der letzte Woche auf der Torrey Pines zu PGA-Events zurückkehrte, teilt die positive Sicht. Als Sieger des Phoenix Open 2015 und 2021 fühlt sich Koepka auf der Bahn wohl. »Es ist einfach gut, zurück zu sein. Gut, einige vertraut Plattformen zu sehen«, sagte er. Koepka berichtete von keinen schwierigen Gesprächen mit Kollegen bisher, nur von Willkommensbegrüßungen. Nicht alle Reaktionen sind einstimmig. Welt Nummer 16 Viktor Hovland, frisch von seinem Sieg beim Valspar Championship im Vorjahr, begrüßt stärkere Felder, hinterfragt aber die Konsistenz der PGA Tour. »Sie haben lange eine Sache gesagt, und jetzt ändern wir die Dinge. Welchen Präzedenzfall setzen Sie dann für die zukünftigen Spieler, wenn ich zu einer Rivalen-Tour gehen, bezahlt werden und scheinbar wieder zurückkommen kann, ohne die größten Konsequenzen?« sagte Hovland. Er betonte seinen Fokus auf Wettkämpfe gegen die Besten und überlässt Politikentscheidungen der Tour. Patrick Reed, der Masters-Sieger von 2018, soll nächsten Herbst zurückkehren. Schefflers Haltung passt zu einer breiteren Hoffnung auf vereinten Golfwettbewerb jenseits der Majors.