Der Ausschuss für öffentliche Rechnungslegung des Senats hat den Generalinspekteur der Polizei, Douglas Kanja, angewiesen, den Gouverneur von Nairobi, Johnson Sakaja, am Montag, dem 30. März, vor dem Ausschuss vorzuführen. Ein Versäumnis könnte zu einem Beschluss führen, der Sakaja als für ein öffentliches Amt ungeeignet einstuft.
Der Ausschuss für öffentliche Rechnungslegung des Senats (CPAC) unter dem Vorsitz von Moses Kajwang' hat den Generalinspekteur der Polizei, Douglas Kanja, angewiesen, den Gouverneur von Nairobi, Johnson Sakaja, am Montag, dem 30. März, vor dem Ausschuss vorzuführen. Der Ausschuss verlangt von Sakaja eine Stellungnahme zum Bericht des Rechnungsprüfers über Prüfungsergebnisse für das Geschäftsjahr 2024/2025, in dem Unregelmäßigkeiten und die Veruntreuung öffentlicher Gelder in Nairobi beanstandet werden. Zudem hat das Gremium gegen Sakaja eine Geldstrafe von 500.000 KSh verhängt, den gesetzlich zulässigen Höchstbetrag, da er einer früheren Vorladung nicht nachgekommen war. Kajwang' erklärte: 'Wir fordern den Generalinspekteur auf, Gouverneur Sakaja am Montag, dem 30. März, bei uns vorzuführen. Die Entfernung zwischen dem Büro des Generalinspekteurs und dem Rathaus ist nicht mit der Entfernung zum Samburu-Gebiet vergleichbar, daher sollte der Generalinspekteur uns keine Ausreden liefern.' Sollte Sakaja nicht erscheinen, wird der Ausschuss dem Senat empfehlen festzustellen, dass er gegen die Verfassung verstoßen habe und für ein öffentliches Amt ungeeignet sei, und dies an die IEBC weiterleiten. Die Sitzung enthüllte, dass Sakaja mindestens sieben Berater beschäftigt, von denen jeder durchschnittlich 203.000 KSh erhält. Aufgrund seines Boykotts wird der Ausschuss den Bericht des Rechnungsprüfers unverändert annehmen. Sakaja hat Vorladungen mehrfach ignoriert und teilweise um Terminverschiebungen gebeten. Dass Gouverneure Senatsausschüsse boykottieren, ist kein Einzelfall; im Februar 2026 warf der Rat der Gouverneure dem von Kajwang' geleiteten Gremium Einschüchterung vor. Der Ausschuss hat 29 weitere Gouverneure vorgeladen und bei Nichterscheinen mit einer Intervention des Parlaments wegen Missachtung gedroht.