Der als „König des Bregafunk“ bekannte Sänger Anderson Neiff wurde am Sonntag (26. April) nach einem Auftritt in São Paulo bei einer Schießerei in die Schulter getroffen. Er wurde notoperiert, konnte das Krankenhaus jedoch bereits wieder verlassen und schilderte den Vorfall am Montag (27. April) in den sozialen Medien. Die Zivilpolizei von São Paulo ermittelt wegen versuchten Mordes.
Am Sonntag (26. April) wurde der Van, in dem Sänger Anderson Neiff und sein Team saßen, nach einem Auftritt in São Paulo von Kriminellen auf Motorrädern verfolgt. Laut Neiff war die Tat geplant: Ein Mann habe das Team mehrfach nach der Abreisezeit gefragt, und verdächtige Motorradfahrer seien in der Nähe gesichtet worden. Das Team versuchte, die Angreifer abzuschütteln, wurde jedoch in einen Hinterhalt gelockt, wobei Schüsse auf den hinteren Teil des Fahrzeugs abgegeben wurden, wo Neiff saß.
Er wurde von einer Kugel an der Schulter getroffen – was er als Gefühl wie „ein Schlag“ beschrieb – und musste notoperiert werden. Am Montag (27. April) meldete sich Neiff nach seiner Entlassung in den sozialen Medien: „Es war alles echt. Keine Filmszene, kein Marketing. Aber Gott sei Dank geht es mir gut. Ich habe nichts Falsches getan und hoffe, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wird.“ Er war bereits am Morgen gegen 8 Uhr in Recife eingetroffen, da er aus Angst schnell aus São Paulo abgereist war, und plant, seinen Auftrittsplan fortzusetzen.
Berichten zufolge wurde der Van von mindestens sieben Schüssen aus drei Männern auf Motorrädern getroffen. Das Motiv ist unbekannt, und die Zivilpolizei von São Paulo arbeitet an der Identifizierung der Täter. Neiff teilte mit, dass er Verbände wechseln müsse und Medikamente einnehme; sein Arm ist ruhiggestellt.