Ein 34-jähriger Mann, der wegen Raubes, Diebstahls und illegalen Waffenbesitzes zu 182 Jahren Haft verurteilt wurde, ist am Dienstag von der Militärpolizei in Ribeirão Preto, São Paulo, wieder festgenommen worden. Er war seit März auf der Flucht, nachdem er während eines Hafturlaubs aus dem Guariba Progression Center entkommen war. Das Ministerium für öffentliche Sicherheit bestätigte, dass er mit mehreren Gerichtsverfahren konfrontiert ist.
Die Militärpolizei spürte den Flüchtigen während einer Patrouille des 11. Spezialeinsatzbataillons (Baep) im Stadtviertel Quintino Facci II in Ribeirão Preto auf. Bei der Überprüfung nannte der 34-Jährige laut dem Ministerium für öffentliche Sicherheit (SSP) einen falschen Namen und machte widersprüchliche Angaben.
Er war im März während eines als "saidinha" bekannten Hafturlaubs aus dem Guariba Progression Center entflohen. Die Haftstrafe von 182 Jahren beruht auf Raubüberfällen, Diebstählen und illegalem Schusswaffenbesitz, die zwischen 2010 und 2016 begangen wurden.
Das SSP gibt an, dass der Verdächtige mit sieben Ermittlungsverfahren und 14 Prozessen wegen ähnlicher Delikte konfrontiert ist. Zudem wird er beschuldigt, als Minderjähriger einen Mord begangen zu haben. Nach seiner Festnahme blieb er im Gewahrsam der Justizbehörden.