Aquiles Ferreira da Silva, 18, wurde am Mittwochnachmittag (18. März) von Beamten der Bundespolizei verhaftet. Er wird beschuldigt, im Januar zusammen mit drei Teenagern einen brutalen Mord begangen zu haben, bei dem das Opfer 53 Stichwunden erlitt und noch am Tatort starb.
Ein präventiver Haftbefehl gegen Aquiles Ferreira da Silva lag seit Januar vor, als sich das Verbrechen in der Gegend von Paranoá ereignete. Die Ermittlungsabteilung für Gewaltverbrechen (SICVIO) des 6. Polizeireviers vollstreckte den Haftbefehl am Mittwoch (18. März), nachdem der Verdächtige seit etwa zwei Monaten auf freiem Fuß war. Neben dem Tötungsdelikt muss er sich auch wegen versuchten Mordes verantworten. Nach Angaben der Zivilpolizei des Bundesdistrikts (PCDF) griff die Gruppe die Opfer mit Messerstichen und Steinschlägen an. Das tödliche Opfer erlitt 53 Stichwunden am ganzen Körper und starb noch am Tatort. Die Ermittlungen ergaben, dass die Angreifer kaltblütig vorgingen: Sie nahmen Videos davon auf, wie sie auf das Opfer einstachen, und filmten die Leiche später auf einer öffentlichen Straße und veröffentlichten die Aufnahmen in den sozialen Medien. Die drei beteiligten Teenager wurden identifiziert. Nach der Verhaftung wurde Aquiles in die Abteilung für Häftlingskontrolle und -verwahrung (DCCP/PCDF) gebracht und steht dem Gericht weiterhin zur Verfügung.