Sechs ehemalige Spielerinnen des Frauenkorbteams der University of Pittsburgh haben Klagen gegen die Schule und Cheftrainerin Tory Verdi eingereicht und werfen Title-IX-Verstöße sowie emotionalen Missbrauch vor. Die Klagen behaupten, Verdi habe durch psychologische Manipulation und Vergeltung eine feindliche Umgebung geschaffen. Die Universität weist die Vorwürfe zurück und erklärt, sie seien unbegründet.
Am Freitag reichten sechs ehemalige Spielerinnen – Favor Ayodele, Raeven Boswell, Makayla Elmore, Brooklynn Miles, Isabella Perkins und Jasmine Timmerson – individuelle Zivilklagen beim Bundesgericht für den Westlichen Distrikt von Pennsylvania ein. Vertreten durch Anwalt Keenan Holmes, werfen die Klägerinnen der University of Pittsburgh und Trainerin Tory Verdi Verletzungen des Title IX vor, da sie eine diskriminierende und missbräuchliche Umgebung gefördert hätten. Die Klagen beschreiben emotionalen, psychischen und physischen Missbrauch, einschließlich Vergeltungsmaßnahmen, wenn Spielerinnen Bedenken beim Personal äußerten.nnZu den genannten Vorfällen gehört, dass Verdi dem Team nach einem Training 2023-24 angeblich sagte: „Jede Nacht, wenn ich im Bett liege, will ich mich wegen euch umbringen.“ Sie wird zudem beschuldigt, fremdenfeindliche Bemerkungen an eine im Ausland geborene Spielerin gerichtet zu haben, wie „ICE kommt“ und „Geh nach Hause“. Weitere Vorwürfe betreffen das Verspotten des Aussehens der Spielerinnen, etwa Kommentare zu Gewicht und Andeutungen, eine sehe schwanger aus, sowie die Ausnutzung rassischer Spaltungen durch härtere Disziplinierung von Spielerinnen farbiger Herkunft. Perkins und Ayodele gaben an, bei Verletzungen angemessene medizinische Versorgung verweigert bekommen zu haben, wobei Verdi ihre Bedürfnisse ignorierte und sie vom Support isolierte.nnDie Klagen werfen Verdi ferner geschlechtsspezifische Kommentare vor, indem sie einige Spielerinnen „schlechte Menschen“ nannte und sagte, sie seien als Athletinnen unbeliebt, aber „akzeptabel, um mit seinem Sohn auszugehen“. Bei Meldungen von Problemen reduzierte Verdi angeblich ihre Spielzeit und schloss sie aus dem Team aus. Die Klägerinnen berichten von psychischen Gesundheitsproblemen, akademischen Störungen und Verlust der Spielberechtigung.nnHolmes erklärte: „Unsere Mandantinnen freuen sich darauf, dass ihre Ansprüche im gerichtlichen Verfahren behandelt werden, wo die Fakten vollständig entwickelt und bewertet werden können.“ Die Universität reagierte: „Die Vorwürfe sind unbegründet und werden energisch verteidigt.“nnVerdi trainiert die Pittsburgh Panthers seit 2023, nach einer erfolgreichen Zeit in Massachusetts. Das Team kämpft unter ihr mit Bilanzen von 8-24, 13-19 und derzeit 8-17 (1-11 in der ACC) sowie einer Serie von acht Niederlagen. Die Panthers empfangen Donnerstag Syracuse.