Drehbuch von Sound of Falling in Deadline-Serie verfügbar

Deadline hat das Drehbuch zu Mascha Schilinskis Sound of Falling veröffentlicht, Gewinnerin des Jury-Preises bei den Filmfestspielen Cannes 2025 und Deutschlands Einreichung für die Oscars 2026. Der Film beleuchtet das Leben von vier Generationen Frauen auf einem Hof im Norden Deutschlands. Er nutzt eine nicht-lineare Struktur, um Themen wie intergenerationelles Trauma und historische Echos zu vertiefen.

Überblick## Mascha Schilinskis Spielfilm Sound of Falling, ursprünglich betitelt In die Sonne schauen, hatte seine Uraufführung bei den Filmfestspielen Cannes 2025, wo er den Jury-Preis erhielt. Dieses impressionistische Drama ist Deutschlands offizielle Einreichung für die Kategorie Bester Internationaler Film bei der Oscar-Verleihung 2026. Das Drehbuch, verfasst von Schilinski und Louise Peter, ist nun in Deadlines Serie Read the Screenplay vertreten und ermöglicht Lesern, den einzigartigen Erzählansatz zu erkunden.## Erzählstruktur## Die Geschichte entfaltet sich über eine gebrochene, nicht-lineare Zeitebene, die die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Epochen betont. Statt einer geradlinigen Handlung bietet sie eine sensorische Erkundung, wie vergangene Ereignisse im Gegenwart nachhallen. Der Film kreist um einen einzigen Hof in der Altmark-Region im Norden Deutschlands, nahe der ehemaligen Innerdeutschen Grenze entlang der Elbe. Dieser Schauplatz, geprägt von historischen Umbrüchen, unterstreicht die anhaltenden Auswirkungen von Trauma über Generationen hinweg.## Figuren und Themen## Vier Protagonistinnen tragen die Erzählung: Alma in den 1910er Jahren, gespielt von Hanna Heckt; Erika in den 1940er Jahren, verkörpert von Lea Drinda; Angelika in den 1980er Jahren, zum Leben erweckt von Lena Urzendowsky; und Lenka in den 2020er Jahren, dargestellt von Laeni Geiseler. Ihre Leben, getrennt durch Jahrzehnte, überschneiden sich durch gemeinsame Familiengeheimnisse und gespiegelte Erfahrungen. Das Skript hebt die weibliche Perspektive hervor, die in historischen Aufzeichnungen oft übersehen wird, und thematisiert Zyklen von Gewalt, Überleben und der Suche nach authentischem Dasein. Schilinski beschreibt es als Erfassung der 'Lücken in der gefühlten Erfahrung der Menschen, für die es keine Worte gibt', indem es Alltag mit tiefen emotionalen Unterströmungen verbindet.## Historischer Kontext## Basierend auf Forschungen zur Regionalgeschichte integriert der Film reale Berichte, wie die Einschränkungen, denen Frauen wie Melkkerinnen ausgesetzt waren. Er untersucht, wie intergenerationelles Trauma sich auf subtile, anhaltende Weise manifestiert, von körperlichen Verrat bis hin zu unausgesprochenen Schamgefühlen. Während die Figuren Grausamkeit als Alltag erleben, vermittelt der Gesamtton ein leises Verlangen, sich von historischen Lasten zu befreien.

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