Die südafrikanischen Rugby-Franchises Bulls und Stormers haben bekannt gegeben, dass die Springbok-Locks Ruan Nortjé und Salmaan Moerat vor der Saison 2026/27 zu ausländischen Vereinen wechseln werden. Dies geschieht kurz nach dem Ausscheiden beider Teams im Achtelfinale des Champions Cup. Nortjé wechselt zu den Kubota Spears nach Japan, während sich Moerat dem französischen Club La Rochelle anschließt.
Die Abgänge erfolgen inmitten einer herausfordernden Saison auf der Nordhalbkugel, in der eine große Kaderbreite entscheidend ist. Beide Spieler bleiben gemäß der Richtlinien von SA Rugby für die Springboks spielberechtigt, was die Perspektiven der Nationalmannschaft im Hinblick auf die Weltmeisterschaft 2027 unterstützt. Für die Bulls folgt Nortjés Abschied auf die Rückkehr von Wilco Louw nach Kapstadt. Auch die Backline-Spieler Kurt-Lee Arendse und David Kriel streben Möglichkeiten im Ausland an; zudem gibt es Interesse am Scrumhalf Embrose Papier. Zu den Neuverpflichtungen zählen Thaakir Abrahams, Dylan Maart, Hanro Liebenberg und Mawande Mdanda, wobei Trainer Johan Ackermann die Lücken während der Abwesenheit der Springboks kompensieren muss. Stormers-Trainer John Dobson gab an, dass ihn Moerats Wechsel nach La Rochelle überrascht habe. Ruben van Heerden wechselt nach Montpellier, während das Team aus Kapstadt seine erste Reihe mit Louw und dem zurückkehrenden Frans Malherbe verstärkt. Nicht-Nationalspieler wie Ruhan Nel und Hacjivah Dayimani waren entscheidend für die starke Form des Teams in der URC und im Champions Cup. Die Sharks verlieren Grant Williams an Japan, gewinnen jedoch Thomas du Toit von Bath hinzu. Die Lions halten ihre Kernspieler und verpflichten Boan Venter, mit dem Ziel, die URC-Playoffs zu erreichen.