Die Bulls und Stormers reisen diese Woche mit starken Kadern zu ihren Champions-Cup-Playoff-Spielen nach Europa. Die Bulls treffen in Schottland auf Glasgow, während die Stormers in Frankreich gegen Toulon antreten. Die Trainer zeigen sich trotz einer bisher schwachen Bilanz in den europäischen Playoffs optimistisch.
Bulls-Trainer Ackermann nominierte Handré Pollard, Willie le Roux und die verfügbaren Springboks für die Reise nach Schottland. "Wenn wir in den Playoffs des EPCR stehen, müssen wir es versuchen", sagte er. "Wir werden rausgehen und unser Bestes geben."
Stormers-Trainer John Dobson äußerte sich ähnlich optimistisch: "Wir wollen diesen Wettbewerb respektieren und so weit wie möglich kommen." Er merkte an, dass noch kein südafrikanisches Team ein Halbfinale erreicht hat, fügte aber hinzu, dass der Kader trotz Verletzungen nun mehr Tiefe besitze, um voll konkurrenzfähig zu sein.
Südafrikanische Teams konnten bisher noch kein Champions-Cup-Playoff-Spiel in Europa gewinnen. Zu den früheren Niederlagen zählen die 33:9-Klatsche der Bulls gegen Toulouse im Jahr 2023 und der 59:22-Viertelfinalsieg von Northampton im Jahr 2024.
Die Stormers liegen auf dem zweiten Platz der URC-Tabelle und treffen auf ein angeschlagenes Toulon-Team, das in den letzten fünf Top-14-Spielen sieglos blieb. Siege für beide Mannschaften könnten ein historisches rein südafrikanisches Viertelfinale in Kapstadt ermöglichen. Die Bulls haben sechs ihrer letzten sieben Spiele gewonnen, ihre Defensive steht jedoch vor einer harten Prüfung.