Zwei Mitarbeiter eines Altenheims in Vännäs werden verdächtigt, zwei Sexualdelikte gegen eine Frau an verschiedenen Tagen im Dezember begangen zu haben. Der erste Vorfall umfasste unerwünschtes intimes Rasieren, der zweite eine Vergewaltigung. Die Frau fühlt sich in der Einrichtung nicht mehr sicher.
Zwei Personen, die in einem Altenheim in Vännäs arbeiten, werden verdächtigt, eine Frau an separaten Tagen im Dezember 2023 zwei unterschiedliche Sexualdelikte unterzogen zu haben. Laut einem Abweichungsbericht ereignete sich der erste Vorfall am 23. Dezember, als das Genitalbereich der Frau gegen ihren Willen rasiert wurde. Leiterin der Sozialdienste in Vännäs, Ulrica Westerlund, kommentiert: «Der erste Vorfall betraf ein intimes Rasieren und der zweite eine Vergewaltigung.» Sie fügt hinzu, dass sie wissen, dass es passiert ist, aber nicht warum oder unter welchen Umständen. Der zweite Vorfall fand am 27. Dezember statt. Die Frau erzählte einem Verwandten, dass sie auf der Toilette von einem anderen Mitarbeiter des Heims vergewaltigt wurde. Der Bericht gibt an, dass die Frau den Vorfall und die beteiligte Person beschreiben konnte. «Sie fühlt sich im Heim nicht mehr sicher», heißt es darin. Westerlund betont die Wichtigkeit, solche Berichte ernst zu nehmen: «Es ist großartig, dass Frauen über ihre Erlebnisse sprechen, und es ist wichtig, sie ernst zu nehmen.» Die zwei verdächtigten Mitarbeiter wurden der Polizei gemeldet und von der Dienststellung suspendiert, behalten aber ihr Gehalt während der Untersuchung. Westerlund äußert Bedauern: «Ich bedauere es sehr sowohl für die Frau als auch für die Angehörigen.» Sie erwähnt auch den negativen Einfluss auf Kollegen: «Die Aufmerksamkeit richtet sich auf ihren Betrieb und kann das Vertrauen in sie schädigen.» Die Ereignisse beleuchten Herausforderungen in der Altenpflege in Vännäs, einer Gemeinde in Västerbotten.