Ein ehemaliger Mitarbeiter am schwedischen Königshof, ein Mann in den 50ern, steht wegen mehrerer Kindes-Sexverbrechen vor Gericht. Er arbeitete eng mit der königlichen Familie zusammen und wurde unmittelbar nach der Information der Polizei an das Hofamt im Jahr 2023 von seinen Pflichten entbunden. Die Untersuchung deckte das Grooming von zehn Mädchen über Snapchat sowie Kindespornomaterial auf.
Ein 50-jähriger Mann, der zuvor am schwedischen Königshof tätig war, steht wegen mehrerer Fälle von sexueller Ausbeutung von Kindern zum Posieren, Kindesporno-Delikten und beleidigender Fotografie vor Gericht. Die Verbrechen sollen zwischen Januar 2020 und März 2023 stattgefunden haben. Der Mann bekleidete eine verantwortungsvolle Position in der Nähe der königlichen Familie und wurde während seiner Zeit am Hof zu einer königlichen Taufe eingeladen.
Die Untersuchung begann, als ein Elternteil die Polizei alarmierte, nachdem er seine Tochter beim Chatten mit einer unbekannten Person auf Snapchat entdeckt hatte. Die Spur führte zum Mann, der laut Staatsanwalt Tomas Engman als jüngerer Junge posierte und die Mädchen durch das Senden von Herzen, Komplimenten und Ermutigungen zum Versenden von Bildern groomte. Die Polizei hat zehn Mädchen im Alter von sieben bis 14 Jahren als Opfer identifiziert, aber es gibt weitere unidentifizierte auf Basis von Bildern, die im Haus des Mannes gefunden wurden.
Eine Hausdurchsuchung beschlagnahmte rund 100 Kindesporno-Bilder. Zusätzlich zeigten digitale Spuren auf dem Telefon des Mannes Gespräche mit anderen Männern über potenzielle Mädchen, einschließlich Tipps zu denen, von denen Bilder leicht zu bekommen sind.
Die Hofsprecherin Margareta Thorgren gibt an, dass der Mann unmittelbar von seinen Pflichten entbunden wurde, als die Polizei das Hofamt Anfang 2023 kontaktierte. Die Sicherheitsorganisation war neben der Polizei involviert. Die königliche Familie und das Hofamt sehen die Vorwürfe sehr ernst und der Mann wird keine Position am Hof mehr einnehmen.