Jury erklärt Dumpen für grobe Beleidigung schuldig

Eine Jury am Amtsgericht Göteborg hat Sara Nilsson, Verlegerin der Seite Dumpen, der groben Beleidigung gegen einen Mann für schuldig befunden. Das endgültige Urteil wird am 6. Februar gefällt, wenn der Richter das letzte Wort hat. Der Fall betrifft eine Enthüllung, die der Kläger als Ursache schwerer Folgen angibt.

Am Amtsgericht Göteborg hat eine Jury in dem Verfahren gegen Sara Nilsson, die verantwortliche Verlegerin der Seite Dumpen, mitgewirkt, die wegen grober Beleidigung angeklagt ist. Laut Entscheidung der Jury nach der Hauptverhandlung ist Nilsson schuldig. Anwalt Patrik Hansson, der den klagenden Mann vertritt, betont, dass der Richter endgültig entscheidet. „Aber es ist immer noch der Richter, der hier das letzte Wort hat und entscheidet“, sagt er. Der Mann hat Nilsson nach einer Veröffentlichung auf Dumpen verklagt, die er als beleidigend empfindet. Hansson beschreibt die Folgen als enorm und fordert sechs Monate Gefängnis. „Diese Enthüllung hat enorme Folgen für ihn gehabt, und wir halten den Strafwert dieser Tat für eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten für angemessen“, erklärt er. Er weist auf die Art der Information und ihre weite Verbreitung als Gründe hin, warum die Strafe das Minimum übersteigen sollte. Während des Prozesses hat Patrik Sjöberg, Miterschaffer von Dumpen und Nilssons „rechte Hand“, ausgesagt. Er erklärte den Zweck der Seite: „Wir veröffentlichen Treffen mit Leuten, die Sex-Chats mit Kindern führen und sie treffen wollen. Das ist unser Zweck, und wir haben keine anderen Motive. Wir zeigen die Realität.“ Sjöberg gab zu, dass er bei einer Konfrontation gesagt habe, der Mann mag „harten Sex“, basierend auf Chat-Nachrichten. Er wies den Versuch des Mannes ab, das Alter zu nuancieren: „Ich verstehe das so, dass er versucht darzustellen, er hätte gewünscht, das Kind wäre 15 geworden. Aber rechtlich sind wir in Schweden Kinder bis 18, aus.“ Eine Frau, die zuvor für Dumpen gearbeitet hat, sagte für die Verteidigung aus. Sie beschrieb, wie sie den Mann wochenlang über die Apps Kik und Snapchat mit einem KI-generierten Bild kontaktiert hat, das sie als 14-jähriges Kind darstellte. Der Mann nutzte seinen eigenen Namen als Benutzernamen, was die Identifizierung über LinkedIn erleichterte. Der Fall beleuchtet die Spannung zwischen Journalismus und Beleidigung in Schweden, wo Jurys in solchen Fällen zur Beurteilung der Schuld eingesetzt werden.

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