Ein sozialdemokratischer Laienrichter im prominenten Fall gegen Pflegehelfer Shakir Mahmoud Shakir, verurteilt wegen Vergewaltigung einer 100-jährigen Frau, wurde suspendiert und der Polizei gemeldet wegen Verletzung der Verschwiegenheit durch öffentliche Kritik am Urteil. Die Staatsanwältin plant Berufung gegen die Vierjahresstrafe, die Ausweisung trotz politischem Aufschrei verhinderte.
Im laufenden Shakir-Mahmoud-Shakir-Vergewaltigungsfall – zuvor berichtet mit vier Jahren Haftstrafe aber keiner Ausweisung vom Södertörns tingsrätt – wurde ein Laienrichter suspendiert. Der 38-jährige irakische Pflegehelfer wurde für den Oktober-Angriff im Stockholm-Heim des Opfers verurteilt, wo sie schrie, er solle aufhören.
Der Laienrichter sprach mit Riks (einem mit Schwedendemokraten verbundenen Medium), offenbarte, dass er während der Beratungen Ausweisung befürwortete und die Entscheidung des Gerichts kritisierte. Oberrichter: «Er wurde wegen Verletzung der Verschwiegenheit der Polizei gemeldet» nachdem Aftonbladet mögliche Rechtsverstöße hervorhob.
Neue Details zu Shakirs Vergangenheit: Frühere Beschwerden umfassten Anklage grober Vergewaltigung einer 94-jährigen Frau (freigesprochen wegen Zweifel), unangemeldeten Besuch mit Lotion auf Leiste und Gesäß einer Frau gegen ihren Willen und ein weiteres ungemeldetes Vorfall. Sein Vorgesetzter notierte anfängliche Unterschätzung der Schwere, stellte ihn krank dann suspendiert.
Staatsanwältin Caroline Stenbäck wird gegen Klassifikation des Urteils, Schuld und andere Aspekte Berufung einlegen, inmitten früherer politischer Gegenreaktionen inklusive von Premierminister Ulf Kristersson.