Äthiopiens oberster Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Flintstone Homes nicht dazu verpflichtet werden kann, Häuser zu den vor zehn Jahren vereinbarten Festpreisen zu bauen. Das Urteil schafft einen Präzedenzfall für Immobilienentwickler und bietet über 700 Käufern Rückerstattungen an, die auf früheren Nachzahlungsforderungen statt auf den aktuellen Marktwerten basieren.
Die Kassationsabteilung des obersten Bundesgerichtshofs fällte das Urteil in einem Fall gegen Flintstone Homes S.C. Das Unternehmen hatte vor zehn Jahren Häuser zu Festpreisen verkauft, forderte jedoch später zusätzliche Zahlungen von den Käufern.
Mehr als 700 Käufer, die den Rechtsweg beschritten hatten, erhalten nun Rückerstattungen. Diese Zahlungen werden auf Basis der zuvor vom Entwickler geforderten Nachzahlungsbeträge berechnet.
Das Ergebnis beendet einen jahrzehntelangen Rechtsstreit für die Käufer, ohne dass diese die Häuser zu den ursprünglichen Preisen erhalten. Die Gerichtsentscheidung schafft einen neuen Präzedenzfall für ähnliche Streitigkeiten im Immobiliensektor.