Eine Inspektion zeigt, dass mehrere in Schweden verkaufte Luftreiniger übermäßige Mengen des giftigen Gases Ozon abgeben. Elsäkerhetsverket und Kemikalieinspektionen testeten 20 Modelle, von denen vier die Sicherheitsgrenzen überschritten. Die meisten Reiniger wiesen irgendeine Art von Mangel auf.
Eine gemeinsame Inspektion von Elsäkerhetsverket und Kemikalieinspektionen hat ernsthafte Mängel bei in Schweden verkauften Luftreinigern aufgedeckt. Von 20 untersuchten Modellen geben vier Ozonwerte über den zulässigen Grenzwerten ab, was 20 Prozent entspricht. „Dass 20 Prozent der inspizierten Luftreiniger überhöhte Werte abgeben, ist ernst“, sagt Kerstin Gustafsson, Inspektorin bei Kemikalieinspektionen, in einer Pressemitteilung. Neben Ozonemissionen wurden Mängel bei der elektrischen Sicherheit, dem chemischen Gehalt und der Dokumentation festgestellt. Die meisten getesteten Reiniger hatten Probleme, und die Überprüfung bestätigt, dass preisgünstige Produkte aus Nicht-EU-Ländern anfälliger für Probleme sind. Ozon ist ein giftiges Gas, das Atemwege und Augen reizen, Husten und Atembeschwerden verursachen sowie Asthma verschlimmern kann. Die Behörden betonen die Wichtigkeit, dass Verbraucher bei dem Kauf von Luftreinigern zur Verbesserung der Raumluftqualität diese Risiken kennen.