Fox' The O.C., erschaffen von Josh Schwartz, endete nach vier Staffeln 2007 aufgrund stetig sinkender Einschaltquoten. Der Tod der Hauptfigur Marissa Cooper am Ende der dritten Staffel enttäuschte Fans und trug dazu bei, dass die Serie ihren Schwung nicht wiederfand. Schöpfer Josh Schwartz nannte die Entscheidung, die Figur sterben zu lassen, später einen Fehler.
The O.C. startete 2003 auf Fox und fesselte das Publikum mit seinem seifenopernartigen Drama um wohlhabende Teens in Newport Beach, Kalifornien. Über vier Staffeln lieferte die Serie 92 Folgen, die überhöhtes Melodram mit komplizierten Beziehungen vermischten, die ihren Erfolg antrieben.
Bis 2007 führten jedoch sinkende Quoten zur Absetzung. Die vierte und letzte Staffel wurde auf 16 Folgen gekürzt, im Vergleich zu den üblichen 24-25, was das schwindende Vertrauen des Senders signalisierte. Ein entscheidender narrativer Wechsel in Staffel vier konnte den Trend nicht umkehren.
Das Töten von Mischa Bartons Figur Marissa Cooper am Ende der vorletzten Staffel erwies sich als besonders schädlich. Fans äußerten tiefe Enttäuschung und meinten, die Serie habe ohne sie ihren Kern verloren. Die komplizierten romantischen und familiären Dynamiken waren das 'Brot und Butter' von The O.C., und ihr Fehlen schuf eine unersetzliche Lücke.
Schwartz versuchte neue Handlungsstränge als Ausgleich, doch sie 'scheiterten kläglich', wie er später reflektierte. Im Rückblick gab er zu bedauern: Die Abschreibung der Fan-Lieblingin Marissa war ein Fehler, 'den er bis heute bedauert'. Diese kühne Entscheidung, die Serie aufzumischen, beschleunigte letztlich ihr Ende und unterstreicht die Risiken von Ausstiegen zentraler Figuren in Ensemble-Dramen.