Der US-Botschafter in Mexiko, Ronald Johnson, erklärte, dass während der Amtszeit von Donald Trump 313 Personen, die von den mexikanischen Behörden gesucht wurden, überstellt worden seien.
Johnson teilte auf seinem X-Account mit, dass die US-Behörden diese Kriminellen an Mexiko übergeben hätten, damit sie sich dort vor Gericht verantworten können. Er verwies auf einen aktuellen Fall eines mexikanischen Staatsbürgers, der von der Grenzschutzbehörde im Rio Grande Valley wegen Kinderprostitution und sexuellen Missbrauchs festgenommen wurde. Der Diplomat betonte die Zusammenarbeit zwischen der Regierung Trump und Präsidentin Claudia Sheinbaum. Er machte keine Angaben zum genauen Zeitraum, auf den sich die Zahl von 313 Überstellungen bezieht. Im Mai hatte die mexikanische Regierung noch erklärt, dass die Regierung Trump die Überstellung einiger gesuchter Krimineller verweigert habe. Daten des Außenministeriums zufolge wurden zwischen Januar 2018 und dem 13. Mai 269 Auslieferungen beantragt, von denen keine erfolgreich war und 36 abgelehnt wurden.