Nach den Beben vom 24. Juni stieg die Zahl der Todesopfer am Sonntag auf 1.450, während internationale Teams die Suche in La Guaira fortsetzen.
Die zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 erschütterten Venezuela am 24. Juni. Der Küstenstaat La Guaira war am stärksten betroffen, wobei 774 Gebäude einstürzten.
Am Sonntag berichtete der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, dass die Zahl der Todesopfer 1.450 erreicht habe, dazu kommen 3.150 Verletzte und 12.721 Betroffene. Mehr als 2.378 Rettungskräfte aus 25 Ländern sowie 140 Spürhunde sind an den Einsätzen beteiligt.
Zu den erfolgreichen Rettungen zählten ein 11-jähriger Junge am Samstag sowie Belkys Barreto, die nach 86 Stunden unter Trümmern befreit wurde. Die Europäische Union kündigte 5 Millionen Euro an Soforthilfe an.